Die Instabilität der Leistungsprüfung von großflächigen Perowskit-Solarzellenmodulen stammt vom metastabilen Zustand der Ladungsverteilung und des Ladungstransports an den inneren Grenzflächen. Dieser Artikel schlägt vor, diesen metastabilen Zustand durch elektrische Aktivierung mittels Vorwärtsspannung zu steuern und deckt mittels einer In-situ-Elektrolumineszenz-Bildgebung den Mechanismus der räumlichen Inhomogenitätsentwicklung auf. Die Studie zeigte, dass eine angelegte Spannung von 10 V innerhalb von 30 Minuten eine stabile und effiziente Aktivierung (Wiederherstellung der Effizienz auf 99 %) ermöglicht. Dies beruht auf der Optimierung der Ladungsausbeute und der Reduzierung des Serienwiderstands, was gleichzeitig den Füllfaktor und die Leerlaufspannung verbessert und die Gleichmäßigkeit der Emission des Moduls signifikant erhöht. Zu hohe Spannungen (≥12,5 V) führen jedoch zu lokaler Wärmeansammlung, die irreversible Schäden am Perowskitmaterial oder der Grenzfläche verursacht und in Elektrolumineszenzbildern als dunkle Flecken auf der Anodenseite sichtbar wird. Die Untersuchung klärt basierend auf der gekoppelten Beziehung zwischen Photogeräteerzeugung, -rekombination und -transport den Optimierungspfad der elektrischen Aktivierung und die Ausfallgrenze, und bietet eine theoretisch und praktisch wertvolle Lösung für die zuverlässige Prüfung und Leistungssteuerung von Perowskitmodulen.
关键词
Perowskit-Solarmodule; elektrische Aktivierung; Elektrolumineszenz; Temperatureffekt; Stabilität der elektrischen Leistung