Metallorganische Käfige (MOCs) sind eine Klasse diskreter supramolekularer Strukturen, die durch koordinative Selbstorganisation von organischen Liganden und Metallionen gebildet werden. Sie sind aufgrund ihrer einstellbaren geometrischen Konfiguration, reichhaltigen Hohlraumstruktur und leichten funktionellen Modifizierbarkeit von großem Interesse. In den letzten Jahren haben die rasanten Fortschritte bei Aggregationsinduzierten Emissionsmaterialien (AIE) aufgrund ihrer einzigartigen Vorteile im Emissionsmechanismus und Funktionsdesign neue Ideen für die Entwicklung neuer MOCs geliefert. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die neuesten Fortschritte bei den Synthesestrategien von MOCs mit AIE-Eigenschaften und diskutiert dabei insbesondere Methoden zur Herstellung von AIE-aktiven MOCs unter Verwendung von AIE-Fluorophoren wie Tetraphenylethylen (TPE), Carbazol als Liganden sowie metallischen Zentren wie Pt (II), Zn (II), Pd (II) oder Cd (II) durch koordinationsgetriebene Selbstassemblierung. Diese Verbindungen zeigen nicht nur exzellente optische Eigenschaften, sondern eröffnen auch breite Anwendungsperspektiven in fortschrittlichen Bereichen wie Bioimaging, chemischer und biologischer Sensorik, Informationsspeicherung und -verschlüsselung sowie Lichtaufnahme-Systemen.