Randomisierte Faserlaser haben breite Anwendungsperspektiven in den Bereichen Bildgebung, Sensorik, Medizinische Diagnostik und mehr. Dieser Artikel schlägt einen randomisierten Faserlaser vor, der auf der Rückkopplung eines zufälligen Gitternetzarrays mit Flüssigkristallkern basiert. Unter Verwendung einer Maskenplatte für das zufällige Gitternetzarray und der optisch induzierten Phasentrennungstechnik wurde in einer Hohlkernfaser ein Flüssigkristallkern-Gitternetzarray mit zufälliger Verteilung realisiert, das in den optischen Pfad eingespeist wird, um dem Laser eine zufällige Rückkopplung zu bieten. Bei Raumtemperatur beträgt die Schwelle dieses randomisierten Faserlasers 49,3 mW. Mit zunehmender Pumpstärke erhöht sich die Anzahl der Emissionsmodi, die sich dynamisch im Bereich von 1529-1532 nm verteilen und eine geringe Variation der Emissionsintensität aufweisen. Temperaturänderungen des randomisierten Gitternetzarrays beeinflussen die Emissionseigenschaften des Lasers: Mit steigender Temperatur verringert sich die Rückkopplungsstärke des Gitternetzarrays, was zu einem Anstieg der Laserschwelle und einer Abnahme der Emissionsintensität führt. Darüber hinaus steigt die Auftretenswahrscheinlichkeit von Emissionsmodi in der Nähe von 1530,9 und 1531,3 nm deutlich an. Dieser multimodale randomisierte Faserlaser auf Basis der Rückkopplung eines Flüssigkristallkern-Gitternetzarrays hat großes Anwendungspotenzial in den Bereichen Sensorik, Kommunikation und Bildgebung.