Carbondots (CDs) wurden aus Citronensäure und Ethylendiamin als Vorstufen mittels Hydrothermalverfahren synthetisiert und mittels In-situ-Kapselungsstrategie in die Porenstruktur von MOF-76 (Tb) eingebracht, wodurch erfolgreich das Kompositmaterial CDs@MOF-76 (Tb) hergestellt wurde. Dieses Komposit bewahrte nicht nur die strukturelle Stabilität des MOF-76 (Tb)-Gerüsts, sondern vereinte auch die lumineszenten Eigenschaften von CDs und MOF-76 (Tb). Nach Thermobehandlung, langem Einweichen in wässriger Lösung, Tests in NaCl-Lösungen mit 0,0~1,0 mol·L-1 sowie im pH-Bereich von 3 bis 11 zeigte das Material eine ausgezeichnete Umweltbeständigkeit und ein Anwendungspotential als Fluoreszenzsensor. Darüber hinaus zeigte das Komposit CDs@MOF-76 (Tb) eine hohe Selektivität und Empfindlichkeit zur Detektion von Cr (Ⅵ) Anionen im Wasser (einschließlich CrO und Cr2O), mit Quenchkonstanten (KSV) von 5,01×103 L·mol-1 und 1,13×104 L·mol-1 sowie Nachweisgrenzen (LOD) von 1,06 μmol·L-1 und 0,47 μmol·L-1. Gleichzeitig kann das Material als rationeller Fluoreszenzsonde zur selektiven Messung von Bi (Ⅲ)-Ionen verwendet werden, mit einer KSV von 4,53×103 L·mol-1 und einem LOD von 1,01 μmol·L-1. Daher weist das Komposit CDs@MOF-76 (Tb) eine gute Interferenzbeständigkeit und zyklische Stabilität bei der Zielanalytenerkennung auf und bietet breite Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Umweltüberwachung.