Organische rote Leuchtmaterialien haben wichtige Anwendungen in den Bereichen Vollfarbanzeige, fluoreszierende Sonden, photothermische Therapie und mehr. Derzeit ist es ein Forschungsschwerpunkt, organische rote Leuchtmaterialien im Festkörper mit maximaler Emissionswellenlänge über 680 nm und hoher Leuchtstärke zu erzielen. In dieser Arbeit werden Benzothiophen-Derivate als Kern-Elektronendonator (D), Benzothiadiazol als Elektronenakzeptor (A) und N-Phenyl-2-naphthylamin-Derivate als periphere Elektronendonatoren (D') verwendet, um ein rotes Molekül mit der Konfiguration D'-A-D-A-D' zu konstruieren. Durch Halogenierung wurde auf dem peripheren Donator D' Fluoratome eingeführt, wodurch ein weiteres rotes Molekül RF synthetisiert wurde. Die chemische Struktur beider Moleküle wurde mittels Kernspinresonanz- und Massenspektrometrie charakterisiert und bestätigt. Es wurde festgestellt, dass beide Moleküle im Festkörper rote Fluoreszenz mit einer Wellenlänge über 700 nm emittieren; der Fluorierungseffekt führt dazu, dass das RF-Molekül im Vergleich zum RH-Molekül einen größeren Dipolmoment und eine stärkere verzerrte Struktur besitzt, was sich in einem stärkeren aggregationsinduzierten Fluoreszenzverstärkungseffekt und einer hohen quantenchemischen Ausbeute äußert. RH und RF wurden jeweils in PMMA als Farbkonversionsschicht eingearbeitet, und rote LED-Geräte wurden in Kombination mit einem gelben LED-Chip hergestellt. Bei einer Betriebsspannung von 3,8 V erreichte das auf RF basierende LED-Gerät eine Leuchtintensität, die 2,5-fach höher war als die des RH-Geräts, die CIE-Koordinaten (0,70, 0,27) liegen nahe am roten BT.2020-Standard. Diese Arbeit liefert wichtige Ansätze zur Entwicklung hochheller und farbreiner organischer roter Materialien.
关键词
organische rote Materialien; Benzothiophen; Fluorierung; Reinheit der roten Farbe; rote LED