Ein neuer Fluoreszenzsonde ASZ wurde durch Kondensationsreaktion von Cumarinaldehyd und substituiertem Tetrazol mit Aminogruppe hergestellt. Die Struktur wurde mittels hochauflösender Massenspektrometrie (HR-MS), Kernspinresonanzspektroskopie für Wasserstoff (1H NMR) und Kohlenstoff (13C NMR) charakterisiert. Nach Erkennung von Zn2+ zeigt die Sonde ASZ eine Rotverschiebung der maximalen Absorptionswellenlänge um 80 nm, wodurch eine „sichtbare“ Erkennung von Zn2+ möglich ist. Die Sonde ASZ reagiert zudem selektiv mit „OFF-ON“ Fluoreszenz auf Zn2+, wobei die Fluoreszenzintensität nach der Erkennung um das Vierfache ansteigt und die Nachweisgrenze bis zu 9,94 nmol/L niedrig ist. Der Reaktionsmechanismus der Sonde ASZ auf Zn2+ wurde mittels HR-MS untersucht. Aufgrund der guten Wasserlöslichkeit und hohen Störungsresistenz wurde die Sonde ASZ für halbquantitative Analysen von Zn2+ in Wasserproben verwendet. Am wichtigsten ist, dass ASZ aufgrund seiner geringen Bio-Toxizität und hohen Empfindlichkeit für Zn2+ erfolgreich für die fluoreszenzbildgebende Darstellung von Zn2+ in Zellen und Mäusen eingesetzt wurde.